Album

Putting The Days To Bed

The Long Winters - Putting The Days To Bed

Redaktionswertung: 
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Ein ewiger Geheimtip

Dass altmodischer Gitarrenpop aus Seattle doch sehr aufregend sein kann beweisen The Long Winters auf ihrem neuen Longplayer "Putting The Days To Bed" recht eindringlich.

Es gibt diese Bands, die von einer kleinen Fangemeinde innigst geliebt, vom Mainstream aber weitgehend ignoriert werden. Hefner oder Spearmint aus England gehören in diese Kategorie oder eben diese wunderbare Band aus Seattle. The Long Winters erfreuen nun bereits mit ihrer dritten Platte und es bleibt zu hoffen, dass sie mit "Putting The Days To Bed" auch neue Fans finden. Allzuschwer sollte das nicht fallen. Genau wie der Vorgänger "When I Pretend To Fall" bieten Mastermind John Roderick und seine Truppe erstklassigen, eigenwilligen Gitarrenpop mit jeder Menge Detailverliebtheit und einem Songwriting, das mal an die Posies oder die besseren Stücke von R.E.M. erinnert. Kein Wunder das Peter Buck zu den Bewunderern der Band zählt. Rodericks Texte sind oft urkomisch und gerne von feiner Ironie durchzogen. Wenn er in "Teaspoon" mit den Worten "I know I wasn`t made to play on a team" auf die häufigen Besetzungswechsel anspielt ruft das doch ein Schmunzeln hervor. Menschen, die Built To Spill oder Death Cab For Cutie mögen, sollten hier unbedingt zuschlagen. Der Download-Track "Pushover" ist ein formidabler Mid-Tempo-Song, euphorisch und melodieverliebt. (cw)

Download & Stream: 

Alben

When I Pretend to Fall

The Long Winters - When I Pretend to Fall

Redaktionswertung: 
schlimm
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herausragend
Popsongs aus Seattle
Noch in den 90ern war Seattle das Mekka der Rockmusik-Szene. In den vergangenen Jahren jedoch machten immer mehr großartige Popbands auf sich aufmerksam. Auch mit "The Long Winters" kann man nicht viel falsch machen.

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