Two Thousand And Ten Injuries

Love Is All - Two Thousand And Ten Injuries

Label: 
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Wilde Gefühle

Noise-Rock und Beach-Boys-Harmonien sind vereinbar. Das beweisen Love Is All auch wieder mit ihrem dritten Album. Keine leichte Kost. Aber es ist auch nicht allzu schwer, dieser Band zu verfallen.

"Nine Times That Same Song" war eigentlich schon verwirrend genug. Rock, der alles wollte, aber nicht immer einhielt, was er versprach - weil er sich in sich selbst verlor. Wo man auch hinhörte: Energie und Gefühl von allen Seiten, man mutete dem Hörer damit allerdings auch ein bisschen viel zu.

Doch die schwedische Band um Sängerin Josephine Olausson sah gar nicht ein, daran auf dem Nachfolger "A Hundred Things Keep Me Up at Night (What's Your Rupture?" etwas zu ändern. Ungestüme Gitarren und wildes Songwriting, das zwischen seiner Kraft immer wieder viel Emotion offenbarte.

Genau diesen Brückenschlag kann man auch auf dem neuen Track "Kungen" nachhören: Ein Sing-a-long wird gekonnt konterkariert, geht zeitweilig im Noise unter, bleibt aber trotzdem eingängig präsent. Das dritte Album "Two Thousand And Ten Injuries" ist also wieder herrlich konsequent: Rockmusik für alle, denen die Yeah Yeah Yeahs zu berechenbar sind.

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