Rudolf Schock - Funiculì, Funiculà

Luigi Denza - Rudolf Schock - Funiculì, Funiculà

Redaktionswertung: 
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Ein purer Spaß zwischen Klassik und Unterhaltung
Rudolf Schock war einer der berühmtesten Tenöre der deutschen Nachkriegszeit. Und er war einer, der zwischen den musikalischen Welten wandeln konnte. In den historischen Aufnahmen dieser CD zeigt sich, wie vielfältig seine Talente waren.

Rudolf Schock (1915-1986) ist einer der klassischen Startenöre der Wirtschaftswunderzeit gewesen. Das klingt erstmal ein wenig angestaubt, aber Vorsicht: Schock und ähnlich gelagerte Tenöre jener Zeit, wie etwa Hermann Prey, hatten etwas, was man heute in Deutschland mit der Lupe suchen muss: Universelles Künstlertum bei echtem Showtalent. Diese Sänger konnten Filmrollen spielen und eine gute Figur bei unterhaltsamen Auftritten in Fernsehshows machen - neben einer international gefeierten Sängerkarriere, die stürmisch gefeierte Auftritte in Bayreuth oder bei den Salzburger Festspielen, aber auch wie selbstverständlich die leichte Muße mit einschloß.

Das vorliegende Album ist dafür - trotz einer den Aufnahmedaten entsprechend eingeschränkten Klangqualität - der beste Beweis. Arien aus Gounods "Faust" oder Puccinis "Bohème" klingen bei Rudolf Schock ebenso authentisch, wie Evergreens aus berühmten Operetten oder Gassenhauer wie "La Paloma". Unser Hörbeispiel, das vielgeliebte neapolitanische Lied "Funiculì, Funiculà" singt zwar deutlich erkennbar ein Deutscher, aber Rudolf Schock tut das mit echtem italienischen Feuer und Flair. Die Aufnahmen stammen aus den Jahren 1952 - 1957.

1 CD, ca. 76 Minuten

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