Perch Patchwork

Maps & Atlases - Perch Patchwork

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend

Die britische Musikpresse lobt sie so sehr, dass Maps & Atlases eigentlich gar nicht anders können: Sie müssen durch die Decke gehen. Ihr Debüt steht nun bereit, um seinen Platz zwischen großen Namen wie Vampire Weekend, Band Of Horses und Grizzly Bear einzunehmen.

Es ist ihr Debütalbum, wenngleich diese Band doch schon seit einigen EPs in aller Insider-Munde ist. Maps & Atlases begannen eigentlich zur Freude (z.B.) aller Don Caballero-Freunde mit einer mathematisch um die Ecke kommenden und mit vielen Kanten ausgestatteten Rockform. Sie stammen unüberhörbar aus Chicago, dem Stall der Bastler und Frickler. Dort verlieren sie sich in ihren Tüfteleien, vergessen zu keiner Sekunde aber den Song als ein rundes Ganzes abzuschließen.

Auch wenn im Laufe des Albums die Mathematik mehr und mehr in den Strukturen und Riffs die Oberhand gewinnt, so muss man diesen bärtigen Bombenlegern auf "Perch Patchwork" einen Hang zum Pop bescheinigen. Pop im Sinne solch eigener Entwürfe wie sie Vampire Weekend, Dirty Projectors, Band Of Horses oder Grizzly Bear in der jüngsten Vergangenheit vorgelegt haben. Viel Gesang, viel Perkussives, viel Gitarrengedudel und jede Menge instrumenteller Allerlei ergeben ein spannendes und rastloses Powerprogpop-Patchwork, das manchmal fast wie ein kleines Indiemusical arrangiert ist, um dann wie ein kleines Heimkunstwerk aus den eigenen Wänden und durch die große Decke zu plumpsen.

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