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The Politics Of Envy

Mark Stewart - The Politics Of Envy

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Punktgenaue schlechte Laune

The Pop Group, Mark Stewart & Maffia, On-U-Sound – Mark Stewarts Karriere ist reich an Wendungen. Mit seinem neuen Album „The Politics Of Envy“ bringt er all seine Einflüsse unter einen Hut, und klingt dabei jünger als er aussieht.

Mark Stewart, der alte Grantler, hat für sich sein neues Album „The Politics Of Envy“ eine Allstar-Truppe ins Studio geholt. Von Post-Punk-Helden wie PILs Keith Levene über Lee Scratch Perry, Massive Attacks Daddy G und Primal Scream bis zu Dubstep-Produzent Khan reicht die eindrucksvolle Liste. Trotzdem schafft es Stewart all diese Einflüsse zusammen zu bringen, mit seinen schlecht gelaunten und punktgenauen Texte im Nukleus.

Wäre Stewart nicht so verdammt vital und informiert, man könnte „The Politics Of Envy“ für sein musikalisches Vermächtnis halten. Vom krachenden Rocker „Autonomia“ bis zum verdubbten David Bowie-Cover „Letter To Hermione“ lässt Stewart jede einzelne seiner musikalischen Kehrtwendungen zu ihrem Recht kommen. Und schlägt mit „Want“ und dem Album-Opener „Vanity Kill“ den Bogen zum derzeit einflussreichsten Sound seiner Geburtsstadt Bristol: Dubstep. „The Politics Of Envy“ ist eine großartige Energieleistung Stewarts, die so manchem seiner Altersgenossen die Schweißperlen auf die Stirn treibt und zu langweiligen alten Fürzen degradiert.

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Mark Stewart - Edit

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Meister der Dekonstruktion
Es muss am Vornamen liegen! Neben Mark E Smith von The Fall gehört Mark Stewart zu den Musikern der Post-Punk-Ära, die bis heute ein missglücktes Experiment der sicheren Sache vorziehen. Auch wenn es unbequem wird.

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