Edit

Mark Stewart - Edit

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Meister der Dekonstruktion
Es muss am Vornamen liegen! Neben Mark E Smith von The Fall gehört Mark Stewart zu den Musikern der Post-Punk-Ära, die bis heute ein missglücktes Experiment der sicheren Sache vorziehen. Auch wenn es unbequem wird.

Seit 30 Jahren gibt Mark Stewart inzwischen das schlechte Gewissen der britischen Popkultur, Kollegen aus dem Musikbusiness bekommen bei ihm ebenso ihr Fett weg wie die Politik der Regierungen Thatcher, Major, Blair oder Brown. Stewart ist schließlich ein Mann mit Überzeugungen, die er jedem ungefragt unter die Nase reibt. Ein echter Punk, eben. Auch nach 30 Jahren.

"Edit", dieser Titel könnte nicht besser gewählt sein, beschreibt er doch perfekt Stewarts Arbeitsweise. Dub im weitesten Sinne ist das, was Stewart auf seinem mittlerweile sechsten Album macht. Dub, der ganz eindeutig durch die Adrian Sherwood (Stewart produzierte mehrere Alben seiner Maffia mit dem On-U-Sound-Studio-Wizard) Schule gegangen ist und die elektronische Musik ebenso absorbiert hat wie Rap, HipHop und abstrakte Soundcollagen. "Edit" ist das reine Vergnügen an der Dekonstruktion und Mark Stewart ihr unumschränkter Chef.

Florian Schneider / Tonspion.de
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