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Duke Pandemonium

Marmaduke Duke - Duke Pandemonium

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Glitzer, Glam und Maske

Die einfachste Möglichkeit, richtig die Sau raus zu lassen? Maske auf, Identität verschleiern und loslegen. So halten es auch Simon Neil, Frontmann von Biffy Clyro, und sein schottischer Landsmann JP Reid (Sucioperro) mit ihrem Sideproject Marmaduke Duke.

In einem Aufzug, als wären sie gerade noch mit Donald Sutherland und Sean Connery gemeinsam vor dem Kamera des großen Eisenbahnraubes gestanden, werfen sich die beiden in Pose. Sie haben sichtlich Spaß dabei, eine Welt zu entwerfen, die auf Konzeptalben, Trilogien und aberwitzigen Einfällen aufbaut. Und über allem präsidiert der Marmaduke Duke als hedonistischer Glamrockfan.

Dabei erweist sich der Duke seinen beiden getreuen Vasallen gegenüber als besonders großzügig: Nächtliche Eskapaden und heiße Flirts mit Funk und Disco hält er für ebenso angebracht, wie ein Billy Joel-Sample. Dabei ist "Duke Pandemonium" im Kern etwas anderes als barockes Chaos. Nimmt man Simon Neil und JP Reid nämlich die Masken ab, bleibt als Essenz ein Duo übrig, dem bei allem Ideenreichtum ein guter Song wichtiger ist, als die Aufrechterhaltung einer Maskerade.

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