The Air Between Words

Martyn - The Air Between Words

Artist: 
Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend

„The Air Between Words“ ist das dritte Album von Martyn auf ebenso vielen Labels und das dritte Update seiner Musik. Für Ninja Tune hat er swingenden Oldschool-House produziert, der sommerliche Lockerheit lebt, ohne plump zu sein.

Die elektronische Musik lebt von der ständigen Weiterentwicklung. Was vor einigen Jahren als Dubstep begann hat sich aufgefächert und neue Gestalt angenommen: In Form von Oldschool-House, Two-Step-Grooves auf der einen und furchtbaren EDM-Exzessen auf der anderen Seite des Spektrums. Martyn war von Anfang an auf der richtigen Seite als einer, der Dubstep vor allem als Möglichkeit begriffen hat, elektronischer Musik eine neue, ungerade Wendung zu geben.

Martyn - The Air Between Words

Vielleicht trägt seine örtliche Isolierung – Washington ist nicht als Epizentrum der elektronischen Musik bekannt – dazu bei, dass Martyn wie Four Tet oder Kode 9 sein eigenes Ding verfolgen kann. Elegant und leichtfüßig sind die Tracks auf „The Air Between Words“, auch wenn sie wie „Empty Minds“ mit einem beherzt brummenden Bass und jackendem Housebeat ausgestattet sind.

Martyn macht mit „The Air Between Words“ nicht viel neu, aber fast alles richtig. Das Album strahlt eine enorme Lockerheit aus, die sich mit den ersten Takten überträgt. Das Gute daran: Sie bleibt auch über das Ende des letzten Tracks „Fashion Skater“ hinaus erhalten!

Tonspion präsentiert täglich die beste neue Musik mit Streams, Videos und kostenlosen Downloads sowie die wichtigsten Neuheiten aus dem Netz.

amazon music unlimited

Tonspion Newsletter

Alle wichtigen Neuigkeiten aus der Welt der Musik einmal wöchentlich in deine Mailbox.
* Pflichtfeld

Ähnliche Künstler

Ähnliche News

Burial lüftet Geheimnis

Burial lüftet Geheimnis

Anonymer Mercury-Prize-Favorit gibt sich erstmals zu erkennen
Unter seinem Pseudonym Burial hat er es in die allererste Liga des Dubstep geschafft und ist Favorit für den diesjährigen Mercury Prize, noch vor Radiohead. Nun lüftete der geheimnisvolle Produzent seine wahre Identität.