Re-Arrange Us

Mates Of State - Re-Arrange Us

Redaktionswertung: 
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Magische Verbindung

Nicht selten zerstört die Liebe jene Bands, die zuvor von ihr sangen. Die Geschichte der Popmusik birgt Fallbeispiele en masse. Ein Paar aus dem sonnigen Kalifornien beweist das Gegenteil, was schöner kaum klingen könnte.

Mit dem Partner respektive der Partnerin auf Tour gehen und die Untiefen des Rock`n`Roll-Leben teilen? Muss nicht sein, möchte man spontan meinen, kann aber durchaus gut gehen und phänomenale Ergebnisse hervorbringen, wie Kori Gardner und Jason Hammel seit Jahren eindrucksvoll beweisen. Diese beiden sind nämlich seit Jahren ein um den Globus tourendes Ehepaar, kein Scherz. Mates Of State nennen sie diese Verbundenheit auf allen Ebenen, die sie 2008 zum bereits fünften Mal in Form eines Studioalbums ganz wundervoll vertont haben.

Getreu dem Motto Reduce to the max! zelebrieren die beiden den perfekten Pop und sind hantieren dabei ausschließlich mit einer Orgel, einem Schlagzeug und ihren Stimmen. Hin und wieder wird der Sound der Orgel in den eines Pianos oder gewöhnlichen Allround-Synthis eingetauscht, aber weiteren Schnickschnack darf man von „Re-Arrange Us“ nicht erwarten. Und das ist auch gut so, denn hier kommt die Intensität aus der Schwungkraft reinster Spielfreude. Denn hier schreit man sich die schönsten Melodien von der Seele und erstrahlt die Sonne aus jeder harmonischen Wendung. Ist diesem Pärchen damit die Indiepop-Platte des Sommer 08 geglückt? Es hört sich ganz danach an!

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