RE: 3 / Selected Remixes Vol.3

Mathias Schaffhäuser - RE: 3 / Selected Remixes Vol.3

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Minimalverschiebung

Mathias Schaffhäuser arbeitet fleißig daran, der deutsche Radio Slave zu werden. „RE:3“ präsentiert zehn Remixe des Kölners, die (bis auf zwei) seit August 2009 entstanden sind. Ohne jeden Qualitätstverlust bohrt Schaffhäuser dabei maximal dicke, minimale Bretter, die im Clubeinsatz verheerend wirken können.

Wie Matt Edwards alias Radio Slave schafft es Schaffhäuser auf dem dritten Teil seiner Remix-Sammlung „RE“ auch dann die Spannung zu halten, wenn er über die komplette Laufzeit eines Tracks von acht bis 16 Minuten nur minimal Parameter verschiebt. Das gelingt ihm teilweise so gut, dass sich selbst beim Hauseinsatz ein wohliges Gefühl der Beklemmung einstellt, bevor einen der nächste Break explodieren lässt.

Besonders ist dabei, wie Schaffhäuser dieses Talent über die Jahre konserviert hat, und auch ein älterer Track, wie seine, bereits 2002 in stark verkürzter Form veröffentlichte Bearbeitung von Fausts „T-Électronique“, über diese Qualität verfügt.

Einzelne Tracks hervorzuheben ist in diesem Fall der falsche Ansatz. „RE:3“ verfügt über soviel Originalität und Wiedererkennungswert, dass man es als neues Album von Mathias Schaffhäuser sehen sollte. Und nicht als Sammlung gelungener Remixe.

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