Sleep

Max Richter - Sleep

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Nachtmusik

Die meisten Komponisten wären beleidigt, wenn man sagte, ihre Musik sei zum Einschlafen. Nicht so Max Richter. Sein Album "Sleep" ist genau für diesen Zweck gedacht.

Acht Stunden langsam mäandernde Minimal Music hat Max Richter für "Sleep" komponiert. Ausreichend für eine ganze Nacht. Uraufgeführt wurde das Werk kürzlich in London und für das Publikum wurden Feldbetten aufgestellt, um sich ganz dem Dämmerzustand zwischen Wachsein und Schlaf, zwischen Realität und Traum hingeben zu können. 

Denn genau dieses Feld versucht Max Richter auf "Sleep" zu bearbeiten. Die Musik ist inspiriert von den Minimal Künstlern wie Arvo Pärt, Philip Glass oder Steve Reich, aber Richter hat die Musik noch mehr zurück genommen, so dass sie wirklich kein störendes Geräusch, keine hektischen Passagen oder sonstige Stolpersteine mehr enthält. Musik zu der man bestens Meditieren, Yoga machen oder einfach mal runterkommen kann. Unsere Welt ist laut und hektisch genug.

Man darf nur nicht vergessen, wieder aufzuwachen. 

"Sleep" ist bei Deutsche Grammophon erschienen, fürs kleine Nickerchen zwischendruch gibt es auch eine einstündige Version "From Sleep". 

Playliste: Musik zum Einschlafen

Download & Stream: 

Tonspion Newsletter

Alle wichtigen Neuigkeiten aus der Welt der Musik einmal wöchentlich in deine Mailbox.
Kein Spam, versprochen! Du kannst dich in jedem Newsletter wieder abmelden.
* Pflichtfeld

Tonspion präsentiert täglich die beste neue Musik mit Streams, Videos und kostenlosen Downloads sowie die wichtigsten Neuheiten aus dem Netz. Folge uns auf Facebook:

▶ Du möchtest einen Beitrag bei Tonspion veröffentlichen? Schicke uns deine Idee!

Ähnliche Künstler

Ähnliche News

Pressebild: Beats International

Nils Frahm & Woodkid schreiben Soundtrack für JR-Kurzfilm "Ellis"

Robert De Niro in der Hauptrolle eines Flüchtlingsdramas
Der gefeierte Künstler JR setzt Hollywood-Legende Robert De Niro in einem 17-minütigen Kurzfilm über die Zeit, in der Ellis Island das Tor zu Amerika war, packend in Szene. Ein Flüchtlingsdrama, das aktueller kaum sein könnte. Den Sountrack dazu komponieren zwei gute Freunde und alte Bekannte.

Empfehlungen