Album

Maximum Balloon

Maximum Balloon - Maximum Balloon

Redaktionswertung: 
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mittelmäßig
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Maximum Pop

David Sitek arbeitet weiter daran der Butch Vig der 2010er Jahre zu werden. Die Liste der von ihm produzierten Acts wird länger und länger, seine Band TV On The Radio nicht nur ein Liebling der Kritiker und die Solokarriere dürfte mit seinem Debüt „Maximum Balloon“ ebenfalls ein Selbstläufer werden.

Schon wieder ein Künstler, der sich auf die 80er Jahre beruft. Doch im Gegensatz zu Hurts liegt Sitek nichts an einem perfekten Plagiat. Seine Devise lautet: Wenn schon 80er Jahre Pop, dann bitte im Sound des Jahres 2010. Und mit Unterstützung der richtigen Leute, u.a. David Byrne, der bis heute unverdächtig ist, auf dem kommerziellen Höhepunkt seines Schaffens stehen geblieben zu sein.

Doch Byrne ist nicht de einzige Gast am Mikrophon von Maximum Balloon, Sitek hat sich für sein Soloalbum einmal quer durchs Telefonbuch gearbeitet, von Tunde Adepimbe bis Theophilus London, von Karen O bis Holly Miranda. Trotzdem ist Maximum Balloon in erster Linie Siteks Album, auf dem er sich gleichermaßen als lockerer Produzent und lässiger Songwriter profiliert, dessen Welt auch perfekt arrangierte und produzierte Popsongs beinhaltet. Dass dabei mit „Absence Of Light“ der beste Prince-Song der letzten Jahre abfällt, nimmt man dabei ohne großes Erstaunen hin.

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