I Am The Fun Blame Monster

Menomena - I Am The Fun Blame Monster

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Vom Loop zum Song
Sie haben die wahrscheinlich hässlichste Band-Homepage im weltweiten Netz. Umso besser aber ist die Musik von Menomena.

Die hässliche Website ist Konzept. Wie so vieles bei dem Trio aus Portland. Sie mögen die extremen Gegensätze. Wir hören psychedelisches, wir hören wunderschönen Pop, wir hören experimentelles, wir hören Menomena. Ihr erster Longplayer heißt “I Am The Fun Blame Monster”, ein Anagramm für “the first menomena album”. Musikalisch ist es das Album, was der legendären “The Soft Bulletin” von den Flaming Lips am nähesten kommt, vor allem erinnern einen die Hip-Hop-lastigen Beats daran, wenn sie die Melodien aneinander kitten. Menomena arbeiten sehr ungewöhnlich an ihren Songs. Bei Aufnahmen werden die Instrumente regelmäßig durch die Reihen gegeben, und dann wird geloopt. Brent Knopf (Menomena) entwickelte eigens für diese Menomena-Sessions eine Software namens Deeler. Deeler scheint ein auf Loops basierendes Audio-Tool im Sinne von Live (Ableton) zu sein. Menomena nimmt also hauptsächlich nur einzelne Patterns auf, um sie dann fertig zu arrangieren, später dann werden die Loops wie Puzzlestücke aneinander gepackt bis eine Songstruktur entsteht. Für Live-Auftritte lernen sie ihre eigenen Stücke neu und präsentieren dem Publikum Remixe der eigenen Produktionen. Innovativ, wertvoll, toll. Beispiel gefällig? Dann bitte Augen zu (wegen der Website!) und runterladen. (tk)
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