Mines

Menomena - Mines

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Popzirkusreif

"Free-Britpop-Jazz? Oder eher Orchester-Indie-Pop? Was auch immer – diese Band weiß nachhaltig und langfristig zu überzeugen." So begeistert wie ratlos ließ die Band mit ihrem letzten Album "Friend And Foe" den Rezensenten zurück. Und nun ist die Spannung und Vorfreude auf den Nachfolger natürlich groß, auch wenn der besagte letzte Longplayer schon drei Jahre zurückliegt. Manege frei!

In diesen vergangenen drei Jahren ist die Band nicht nur wie wild getourt, sondern hat neben der Arbeit an ihrem neuen Album "Mines" auch an Alleingängen gearbeitet. Schlagzeuger Danny Seim schüttelt sich die Soloalben unter dem Namen Lackthereof eh scheinbar aus dem Ärmel und auch Kollege Brent Knopf hat im Alleingang namens Ramona Falls ein bombastisches Soloalbum vorgelegt.

Die Band mit den drei dickköpfigen Multiinstrumentalisten und kompromisslos harmonierenden Quasi-Bandleadern, haben nun nach diesen diversen Ausflügen wieder zusammengefunden und klingen selbstredend weder eingängig noch konventionell. Menomena legen mit ihrem Album wieder etwas Zirkushaftes vor, geben ein buntes Treiben zum Besten und unterhalten wie völlig verrückte Artisten, die auf dem Popdrahtseil tanzen. Manchmal meint man sogar, dass hier Tiere am Werk sein müssen, die von der Lust am Spiel mit dem Feuer getrieben, den Dompteur der Herkömmlichkeit gierig, aber doch genussvoll zerfleischen. Wenn man Musik nun noch mit dem Wörtchen nahrhaft beschreiben könnte, wären Menomena eine der nahrhaftesten Raubtierbands im Zirkusindieprogpop. Mensch, die Jungs machen einen ja richtig verrückt!

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