Exchange

Michael Fakesch - Exchange

Redaktionswertung: 
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Remix-Künstler

Als Teil von Funkstörung sorgte Michael Fakesch gemeinsam mit Chris De Luca dafür, dass aus dem Remix eine eigenständige Kunstform wurde. Ihre Bearbeitungen waren so weit weg vom Original, dass sie als eigenständige Tracks bestehen konnten. Das gilt auch für Fakeschs Solo-Output als Remixer.

„Exchange“ versammelt 17 Remixe, die Fakesch in der Zeit seit der Trennung von Funkstörung produziert hat. Während sein ehemaliger Kollege Chris De Luca gemeinsam mit Phon.O inzwischen relativ straighte Clubmusik macht, merkt man Fakeschs Tracks an, dass er derjenige bei Funkstörung war, der die Beats so lange in kleine Klötzchen hackte bis man zwangsläufig ins Stolpern und Schlingern kam. Alte Autechre-Schule, wenn man so will.

„Exchange“ zeigt aber auch, dass Funkstörung mehr war als die Summe der einzelnen Teile. Fakesch lässt 2010 dem Beat gerne mal die lange Leine, zerlegt die Originale nicht bis zur Unkenntlichkeit, um sie dann – Klötzchen für Klötzchen – wieder mühsam aufzubauen. Das macht „Exchange“ zugänglicher als sein letztes Soloalbum, eine Herausforderung bleiben die Tracks von Michael Fakesch aber weiterhin.

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