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Nanonotes

MIT - Nanonotes

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Junge Erben

Meine Herren, hier wird aber mit großen Namen hantiert! Can, Kraftwerk und Neu! legt man kaltschnäuzig als Größen frei, an denen sich MIT abarbeiten und deren Erbe diese drei Kölner Jungs nun in die Welt hinaustragen. Eine Ansage.

Tamer Özgönenc, Felix Römer und Edi Winarni sind drei Mitzwanziger aus Köln. Und sie haben einen Plan: In der Tradition jener Bands, die in den Siebzigern das musikalische Augenmerk der Welt auf Westdeutschland lenkten, richten MIT im Jahre 2010 ihren Weg aus. Neu!, Can oder Kraftwerk sind die Pfeiler, auf die sich das Trio mit seinem zweiten Album "Nanonotes" stützt. Den Nachfolger des Debüts "Coda" hat Jas Shaw von Simian Mobile Disco produziert, unter "persönlicher Beratung" von Emil Schult, dem Ex-Kraftwerker.

Auf alte kreatíve Krauts & Co zu machen, ist sicher ein bekannter Hut, trotzdem aber auch eine smart konzipierte Idee, über die die Musikwelt natürlich immer gerne redet - speziell das Ausland ist da immer (und natürlich auch in diesem MIT-Fall) sehr hellhörig. Nur macht die bloße Referenzierung bekannter Pioniere aus dem eigenen Schaffen noch keine große Kunst, wenngleich man diese drei jungen Kölnern ein gutes Gespür und Händchen für ihre Düsseldorfer Umsetzungen attestieren darf. Schaurig und hypnotisch, monoton und steril, housig und synthetisch klingen die elf Stücke auf "Nanonotes". Sicher, das ist ausbaufähig im Hinblick auf Eigenständigkeit und Abwechlsungsreichtum - aber diese Erbengemeinschaft ist schließlich ja auch noch blutjung.

Alben

Coda

MIT - Coda

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Avantgarde ohne Gnade
Twelve-Inches und EPs sind passe. Vorbei das Intro für die große Show: ein bewusstseinerweiternder Trip durch den Syntheziser-Kosmos. Aber mit Rock´n´Roll-Attitüde. Und mit Höhen und Tiefen. Wobei die Tiefen sich zumeist auf den Bass beschränken.

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