Spaces Everywhere

The Monochrome Set - Spaces Everywhere

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Indie seit 1980

Flirrende Gitarren und  gelockerte Stimmung sorgen dafür, dass The Monochrome Set den perfekten Indie-Pop für den Frühling liefern. Zum Glück hat die Band bereits zum dritten Mal zusammengefunden, sonst wäre uns ihr Gitarrensound made in the 1980ies entgangen. 

The Monochrome Set sind wirklich keine jungen Hüpfer mehr, schließlich gibt es die Band nun schon über 30 Jahren. Zusammen mit einigen anderen Veteranen treten sie auf dem Album "Spaces Everywhere" eine Reise zu den eigenen Wurzeln an.

Auf dem Weg dorthin wird alles ausblendet, was die Popkultur zwischenzeitlich so an Innovationen fabrizierte. Das klingt nostalgisch, aber so gar nicht verstaubt. Auch heute noch dürfte sich die Indie-Welt über den naiven Gitarren-Pop von The Monochrome Set erfreuen. Die Band um den überragenden Sänger Ganesh Seshadri weiß es Orgel, Gitarre und ein gute Portion Unbeschwertheit miteinander zu verarbeiten. 

Die Texte hingegen handeln vom Tod, von Zerfall und von Veränderungen. Seltsam zeitlos, man kann diesen Sound nur schwer zuordnen. Zwar in den 50ern und den 60ern verwurzelt und doch empfindet man ihn seltsamerweise als modern.

Der Einfluss von The Monochrome Set auf Bands wie Felt, Franz Ferdinand, Belle and Sebastian oder The Strokes ist schwerlich zu überhören. Erfreut euch selbst an der frühlingshaften Beschwingtheit der Songs.

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