Writ In Water

Montmorensy - Writ In Water

Label: 
Redaktionswertung: 
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herausragend
Clown-Musik

Kindlich naiv und überdreht: das erste Album von Paul Hankinson aka Montmorensy lebt von Skurrilitäten.

Hankinson wächst in der Kleinstadt Grafton an der australischen Ostküste auf. Im Alter von sechs Jahren fängt er an, auf dem Klavier nachzuspielen, was er im Radio aufschnappt, schreibt mit 14 sein erstes Musical und widmet sich den Werken von Beethoven, Schubert und Brahms. Er studiert Klavier in Queensland, schließt mit Auszeichnung ab und macht sich durch unzählige Orchester- und Solo-Konzerte einen Namen. 2006 zieht Hankinson nach Berlin, nennt sich Montmorensy und beginnt, seine ganz eigene Künstlerwelt aufzubauen. Er schreibt Songs, in denen er feine Orchestermusik mit verrückten Geschichten von Bienen, Goldfischen, Micky Mouse und Donald Duck kollidieren lässt. Die üppigen bis überkandidelten Ergebnisse sind nun auf dem ersten Montmorensy-Album „Writ In Water“ zu hören. Hankinson glänzt hierauf als Komponist und Pianist, langweilt aber manchmal auch mit all zu kindlichen Reimereien („We clippe-dy-clopped, we hippe-dy-hopped, we stopped and stood still”). Auf „Writ In Water“ wundert er sich über die moderne Welt und geht dabei immerzu in gewöhnungsbedürftigen Albernheiten auf. Diese Songs könnten auch zum Soundtrack für die Clowns-Nummer im Zirkus funktionieren.

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