Let Them Eat Cake

Motorpsycho - Let Them Eat Cake

Redaktionswertung: 
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Motorpsycho und ein Himmel voller Streicher
Mit ihrem 2000er-Album "Let Them Eat Cake" hatten sich Norwegens Indie-Ikonen vom altbewährten Sound verabschiedet. Alles laute wurde gegen leises und poppiges ausgetauscht, wie schon der Opener "The Other Fool" bewies.

Aus der altbewährten Motorpsycho-Gitarrenwand wurde flugs ein Himmel voller Streicher und Hymnen. Die Trondheimer, eine der fleißigsten Bands der Indie-Szene, bewiesen, dass sie auch das Talent zu gefühlvollen, melodischen Songs haben und stets wandlungsfähig sind, eine Eigenschaft, die vielen anderen Formationen weitesgehend fehlt. "The Other Fool" ist ein brilliant arrangierter Song, der die neuen Qualitäten der Band mit den so typischen Melodien der Norweger verbindet. Dennoch ist aus "Let Them Eat Cake" kein Megaseller geworden, wieder nur war es eine heimliche Insidergemeinde und die Musikpresse, die die Klasse der Norweger erkannte. Aber es ist nie zu spät, auf Entdeckungsreisen zu gehen. Da empfiehlt sich auch der Cake-Nachfolger "Phanerothyme". (os)

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