Rubber OST

Mr. Oizo - Rubber OST

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Reifenschaden

Nur Mr. Oizo kommt mit so etwas durch. Wer sonst als Quentin Dupieux würde einen Horrorfilm drehen, bei dem ein Reifen die Hauptrolle spielt? 2011 soll der Film nach einigen Screenings auf dem Fantasy Film Fest in die Kinos kommen, den Soundtrack gibt es schon jetzt.

Der Soundtrack zu „Rubber“, so der Titel von Dupieux drittem Langfilm, ist eine Gemeinschaftsarbeit mit Gaspard Augé, eine Hälfte von Justice. Erstaunlich, wie sich beide ganz in den Dienst der Sache stellen und einen Soundtrack eingespielt haben, der bis auf das Titelstück „Rubber“ nicht recht zu ihrem restlichen Output passen will.

Stattdessen zitieren Oizo und Augé die großen Synthie-Soundtracks der 80er Jahre, von „Blade Runner“ über John Carpenters „Halloween“ bis zu „The Warriors“. Material für den Dancefloor, normalerweise das Metier von Oizo und Augé, liefert „Rubber OST“ nicht. Bereitet aber Oizo und Augé die richtige Bühne, um zu zeigen, dass hinter den Filterhouse-Attacken ihrer anderen Projekte mehr Substanz und Wissen steckt, als man ihnen zugestehen möchte. Und macht aus „Rubber OST“ weit mehr als eine gute Überbrückung bis zum Filmstart 2011.

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