Double Visions

Munch Munch - Double Visions

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Feuerwerke

Munch Munch kommen aus Bristol und legen nach diversen Kleinformaten ihr Debüt "Double Visions" vor. Wer jetzt an den norwegischen Maler Edvard Munch denkt, liegt gar nicht so falsch.

Gilt der Künstler Munch als einer der Vorreiter des Expressionismus, lassen sich die Hauptmerkmale dieser Gattung bei der Band schnell wieder finden: Farbe, Gefühl und Dynamik. Munch Munch wühlen sich durch den Instrumenten- und Genre-Dschungel, wie der Maler sich durch die Farben auf seiner Holzpalette. Einzig die Gitarre hatte die Band selbst für die Aufnahmen verboten! Dafür gibt es Analogsynthies, Vibraphon, Marimba, Farfisa und Hammondorgel.

Das Ganze ist dem bunten Stil von z.B. Animal Collective nicht unähnlich. Munch Munch lassen jedoch ein klein wenig mehr Pop und Struktur zu. Allerdings nicht so ausufernd, dass ihre Musik als leichte Kost zu bezeichnen ist. Dafür ist sie zu vertrackt, bildet mit den psychedelischen Harmonien, den rhythmischen Ausbrüchen und den gesanglichen Eskapaden wahrlich rauschende Soundergüsse, die in der Masse erst verarbeitet werden müssen.

Eine farbenfrohe Abwechslung zur grauen Jahreszeit, die live bestimmt zum Schwitzen anregt:

29.11.2010 Hamburg - Astrastube
30.11.2010 Berlin - Marie Antoinette
06.12.2010 Karlsruhe - Carambolage
07.12.2010 Nuernberg - K4
10.12.2010 Köln - Tsunami

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