Planet High School

Mux Mool - Planet High School

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Instagram-Beats

Nach einige Eps für Moodgadget ist Mux Mool im Schoß der Ghostly Familie gelandet. Dort gehört er neben Com Truise und Deastro zu einer neuen Generation von Instrumental Hip-Hop-Produzenten, die ähnlich furchtlos mit Kicks und Snares umgehen wie Labelmate Dabrye.

Referenz für alle Genannten ist die Science Fiction der 80er Jahre, als der große Antagonismus zwischen Ost und West noch Stoff für apokalyptische Reisen in die Zukunft bereit hielt, und die piepsenden Sounds des C64 die Referenz in Sachen „Gaming“ waren.

Eine dicke Schicht Patina liegt auf Mux Mools „Planet High School“, als hätte man seine Tracks durch einen Instagram-Filter geschickt. Es knirscht und knackt wie am Kaminfeuer, trotzdem sind seine Tracks weniger retro als futuristisch, manchmal schön unerbittlich wie in „Raw Gore“. Von den typischen Hip-Hop-Referenz aus Funk und Soul hat sich Mux Mool gelöst, dafür holt er durch die Hintertür ein bisschen Jazz ins Studio wie in „The Butterfly Technique“. Damit torpediert er auch den letzten Versuch, sich seine Tracks als Beat für einen Rap vorzustellen. Dass er das kann, hat er zuletzt mit dem monströsen Beat zu „Death 9000“, inzwischen strahlen seine Tracks aber so viel Selbstbewusstsein aus, dass er diesen Umweg nicht mehr nötig hat.

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