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The Täby Tapes

Nanook Of The North - The Täby Tapes

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Eskimolectropop

Hinter diesem Projekt steht eine wunderschöne Geschichte. Und wenn Background und Ergebnis eine so runde Verwebung ergeben, wird daraus eine Rarität. Nanook Of The North ist eine wunderschöne Rarität.

Benannt ist das Projekt nach dem 1922 gedrehten Werk von Robert J. Flaherty. Dieser verbrachte 4 Monate bei Eskimos in Nordkanada und revolutionierte damit den Dokumentarfilm, weil er mit Hilfe einer damals neuartigen dynamischen Kamera und einer sehr sensiblen Beobachtungsgabe dem Zuschauer das Gefühl gab, in eine Handlung mit Hauptdarsteller involviert zu sein. So ähnlich funktioniert das auf „The Täby Tapes“ auch. Die Geschichte ist folgende: Die beiden Freunde Mattias Olsson und Olle Söderström waren auf einer Party in einem Vorort von Stockholm. Dort hörten sie den Eskimo Nanook Songs über seine Reise von Alaska nach Täby, Schweden singen. Sie überredeten ihn die Songs in dem Homestudio von Mattias aufzunehmen. Drumherum bauten sie Melodien mit den ausgefallensten Gerätschaften und Spielzeugen (Optigan, Omnichord, Stylophone, Theremin, etc.). Sie konnten ein paar der erfolgreichsten schwedischen Sängerinnen der 80er Jahre (deren Namen uns wahrscheinlich nichts sagen würden) gewinnen und liessen aus der ganzen, so spontan enstandenen Idee, etwas ganz wunderbares wachsen. Das MP3 Exzerpt “The Explorer” wird das seinige in euren Ohren anrichten. Ich bin jedenfalls restlos begeistert. (tk)

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