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Khachaturian: Violin Concerto

Nicolas Koeckert - Khachaturian: Violin Concerto

Label: 
Komponist: 
Aram Khachaturian
Interpret: 
Nicolas Koeckert, Violine
Dirigent: 
José Serebrier
Ensemble: 
Royal Philharmonic Orchestra
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Jetzt wird's laut

Der Armenier Aram Khachaturian (das ist der Komponist mit dem berühmten Säbeltanz) war nicht unbedingt ein Verfechter subtiler Zwischentöne. Wer den letzten Satz seines Violinkonzerts von 1940 hört, kann sich gut vorstellen, wie der Mann zum Staatspreis der UDSSR gekommen ist.

Allerdings würde man Khachaturian (1903-1978) Unrecht tun, würde man ihn aufgrund dieses und anderer Preise als staatskonformen Künstler betrachten. Er hatte mit den sowjetischen Kulturapparatschiks nämlich ebenso oft Ärger, wie sie seine monumental auftrumpfenden Kompositionen in den Himmel gelobt haben.

Der große David Oistrakh war der Solist, als Khachaturians Violinkonzert am 16. November 1940 im Rahmen des Festivals der sowjetischen Musik in Moskau zum ersten Mal aufgeführt wurde. Das Konzert lebt von starken Kontrasten, der Komponist veranstaltet ein geradezu orgiastisch anmutendes Hin und Her von wehmütig-lyrischen und hochdramatischen Passagen. Das muss man fein ausbalancieren, um nicht zu plakativ zu werden. Auf der vorliegenden CD gelingt das ausgezeichnet, denn mit dem deutschen Geiger Nicolas Koeckert und dem Stokowski-Schüler José Serebrier am Pult des Royal Philharmonic Orchestra sind hier absolute Spitzenleute am Werk.

1 CD, ca. 64 Minuten

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