Jupiter Sajitarius

Noah23 - Jupiter Sajitarius

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Der Albumname bedeutet in der Astrologie soviel wie das Streben nach dem Optimum. Das war wohl auch das Motto von Noah23: zwei Jahre arbeitete er an der Verfeinerung seiner Skills. Herausgekommen ist HipHop der besonderen Art.

Gleich nach seinem vielbeachteten Album „Quicksand“ begann Noah Brickley aka Noah23 mit den Aufnahmen zu „Jupiter Sajitarius“. War der Vorgänger noch relativ düster, so wirkt das neue Album wie eine große Offenbarung der Leichtfüßigkeit, die ohne Zweifel in dem Mittzwanziger steckt. Die 16 Songs sind vielseitig, beziehen verschiedene musikalische Zitate ein und setzten sich melodiös von stampfenden HipHop-Standards ab. Brickleys Raps tendieren immer mehr auch zum SingSang, bleiben inhaltlich jedoch konsequent kritisch. Insbesondere das Stück „Chicken Pox“ kokettiert mit Streichern und Jazztrompetensample mit „orchestraler Besetzung“. Doch der Sound, und dies ist allen Noah23s Stücken gemein, wirkt nie dick aufgetragen. Noah23 ist eigentlich kein Geheimtipp mehr, hat sich dessen Charme aber bewahrt und das macht ihn und seine Produktionen so unglaublich sympathisch. Noch immer ist das Hamburger Label 2nd Records die Label-Heimat für Noah23. (jw)

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