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Nothing But Thieves

Nothing But Thieves - Nothing But Thieves

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Please Don't Ban The Music

Überraschung: eine Rock-Band aus dem Vereinigten Königreich, die auch noch richtig gut ist. Na gut, nicht wirklich überraschend. Digital gibt es das selbstbetitelte Debütalbum von Nothing But Thieves bereits zu hören. Alle Oldschool-Fans dürfen das gute Stück am 12. Februar des neuen Jahres in den Händen halten.

Mit den Vergleichen ist das ja immer so eine Sache. England, Rockmusik - mit großer Wahrscheinlichkeit wird da irgendwann einmal der Name Muse fallen. Und dieser geistert auch durch die musikalische Gedankenwelt, wenn die ersten Töne von "Nothing But Thieves" ertönen. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass beide Bands bereits gemeinsam auf Tour waren.

Das Quintett um Sänger Conor Mason formte sich 2012 und begann fleißig zu spielen und an Songs zu werkeln. Wie das in der Kunst so ist, fehlt manchmal einfach die Inspiration und so begaben sich die Jungs in die USA, ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten und kehrten mit einem Schwung Kreativität und Tatendrang auf die Insel zurück.

Auf das Debütalbum schafften es dann ganze 16 Songs, die für ordentlich Bewegung sorgen. Körperlich und geistig. Neben melodiösen Krachern wie "Ban All The Music" oder "Hostage" bekommen auch lädierte Herzen eine nicht geringe Dosis Melancholie Leid ab. "Lover, Please Stay" klingt genau so, wie der Titel es erahnen lässt, "Tempt You" führt die schmerzerfüllten ruhigen Töne Masons fort.

Apropos: Masons Stimme scheint gar mühelos von dessen Stimmbändern zu flutschen und ist häufig in einem wunderschön emotionalen Falsetto anzutreffen. Schmacht, seufz, schluchz und dann wieder tanzen... Was ist Muse? Und kann man das trinken?

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