Album

1234 Love

Ocker - 1234 Love

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Hip Pop

Ocker ist ganz schön hip. Ocker ist ganz schön locker. Ocker reißt einen nicht sofort vom Hocker, aber sie sind echte Elektrorocker.

“1234 Love” heißt ihr Debut-Album. Und sie machen darauf das, was man meiner Meinung nach auf einem Debut-Album machen sollte: Experimentieren. Was dabei ensteht, könnte unter Umständen die Post-Hamburger- Schule sein. Das ist aber keine gesicherte Aussage. "New York FM" jedenfalls hinterläßt einen äußerst angenehmen Eindruck. Na klar, die Synthiesounds reißen einen vor Extravaganz nicht gleich vom Sofa. Die Vocoder-Stimmen auch nicht – im Gegenteil, sie wirken detailliert betrachtet eher etwas lieblos verfremdet, bishin zur Unkenntlichkeit. Aber behöre ich mir den Song noch einmal aus einer gewissen Distanz, macht das alles doch irgendwie Sinn, und ich höre auch folgende Textzeile heraus: “Wer macht lieber Parties als Sport – New York.” Es ist diese, keineswegs ohne Druck und Tanzkraft daherkommene Unaufdringlichkeit, die den Charme von “New York FM” ausmacht. Eingebettet in einen treibenden Basslauf und ein groovendes Off-Beat-Schlagwerk muß ich nach 8-maligem Hören nickend und sagen: “Das mag ich sehr gerne und ich glaub, ich hörs gleich nochmal an”. (tk)

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