Outside

O’Death - Outside

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Intensivbehandlung

Die Diagnose Krebs brachte 2009 auch die wirbelnden O'Death zum Stillstand. Mit genesenem Schlagzeuger und neuen Album „Outside“ melden sie sich ruhiger, aber nicht weniger intensiv zurück.

Was tun, wenn einem von einem Moment auf den nächsten alles entgleitet? Statt mit der eigenen Band auf Tour gehen zu können, eine kräftezehrende Chemotherapie an Körper, Geist und Geldbeutel nagt, einem Knochenteile in der Schulter entfernt werden müssen und man nicht weiß, ob man je wieder hinter einem Schlagzeug sitzen kann? Das Gute ist, David Rogers-Berry sitzt mit einem Implantat in der Schulter wieder am Schlagzeug von O'Death. Es sieht zwar ein bisschen anders als früher, aber die Kraft seiner Band damit in den Arsch zu treten hat Rogers-Berry wieder.

Aber auch ohne die Leidensgeschichte von O'Death in den letzten zwei Jahren zu kennen, ist „Outside“ ein außergewöhnlich intensives Album. Mit Fidel, Banjo, Gitarre und einem schepperndem Schlagzeug – einem Instrumentarium also, das einem eigentlich ziemlich schnell auf die Nerven geht – schaffen es O'Death intensive Momente zu schaffen, die einem im wahrsten Sinne des Wortes zu Herzen gehen, und nicht eine Sekunde nerven. So düster und schwer sich „Outside“ nach außen gibt, so viel Hoffnung und Optimismus verbreiten seine Songs.  

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