The Wedding

Oneida - The Wedding

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Schon immer und mit oft famosem Ergebnis trotzen Oneida Dogmen und Genregrenzen. Mit "The Wedding" jedoch löst sich die Band von letzten Halt versprechenden Grundregeln. Schwerelos zwischen den Polen schwebend, will sich die Band partout nicht entscheid

Wo bei allen Rundumschlägen das Glamzitat und die Stonerrockvariation immer feste Größen im Oneida-Kosmos waren, befinden sich selbst diese in zunehmendem und ansehnlichem Stadium der Auflösung. Mit ihrem siebten Album gehen Oneida das Gegenteil des sicheren Weges, füllen "The Wedding" bis zum Rand mit verschiedensten Stimmungen und Stilen und etlichen unerwarteten Wendungen. Statt jedoch richtungs- und belanglos vor sich hinzudümpeln, machen das Trio und seine Gäste ihr Album zu einem immerspannenden Kaleidoskop. Sie verändern abrupt die Blickwinkel und schütteln Klang- und Bilderreigen immer wieder kräftig durch. Aus purer Lust am Wechsel wird veritablen Rockern der Wind aus den Segeln genommen, Lagerfeuerromantik mit rüpelhaftem Gitarrenlärm gekreuzt. Das ist mitnichten anstrengend und provoziert im Gegenteil herzlichen Szenenapplaus. Zwei Hochzeitsschnappschüsse finden sich auf der Labelseite. (sc)

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