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Osborne

Osborne - Osborne

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House statt Sherry

In Detroit und Umgebung müssen ganz besondere Verhältnisse herrschen. Anders lässt sich die exorbitante Häufung musikalischer Alleskönner nicht mehr deuten. Nach Tadd Mullinix und Matthew Dear schickt Spectral Sound mit Todd Osborn die nächste multiple Persönlichkeit ins Rennen.

Die permanente Auf-Knopfdruck-Verfügbarkeit von Musik im Internet führt zu reichlich abstrusen Biographien. Nicht ungewöhnlich, dass ein Typ schon Jungle für Labels wie Rephlex gemacht hat, gleichzeitig sein Faible für Bootybass auslebt und in seiner Freizeit House zum Niederknien produziert. Todd Osborn (ohne E) ist so ein Typ, dessen Biographie zudem noch einige weitere nerdige Details aufweist, die wir zugunsten der Musik aber lieber vernachlässigen.

Das selbst betitelte Albumdebüt von Osborns House-Persona sorgt dafür, dass man selbst ausgelutschten Themen wie Piano-House oder Afrobeat wieder etwas abgewinnen kann. Denn so unstet Osborns Biographie, so wild wechselt Osborn auf seinem Album die Stile und probiert sich an so ziemlich jedem Subgenre aus, das House hervorgebracht hat. Dass Osborn die ganze Chose nicht um die Ohren fliegt, hat er seiner Produktion zu verdanken. "Osborne" klingt wahnsinnig oldschoolig, bringt dabei aber eine Sattheit mit, die sich nur mit Equipment von heute realisieren lässt. Zwei Beispiele gibt’s als Free-Mp3, "Outta Sight" und "There".

Florian Schneider / Tonspion.de

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Alben

SPC-8

Osborne - SPC-8

Artist: 
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House für die ersten Sonnenstrahlen
Osbourne ist uns gänzlich unbekannt. Auch sein mittlerweile immer wichtiger werdendes Label Ghostly/Spectral gibt keine weiteren Infos preis. Travel-House sagen wir spontan dazu und laden ein zur Tour de Harmonie.

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