Dust Bowl Revival

OX - Dust Bowl Revival

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Trotz Leidenschaft vorbeigeplätschert

Release Nummer 2 aus dem in Hamburg frisch aufgezogenen Heim für qualitativ hochwertige Musik Arctic Rodeo Recordings. Das Stelldichein in Form des Ian-Love-Albums war ein umwerfendes, der Nachfolger OX kommt aber leider etwas schlapper um die Ecke.

Ein Haufen von Musikern und Leidenschaftstätern hat sich (bereits 2003) zusammengefunden und ein Album geschaffen, das nach kanadischem Spätsommer riecht. Veranda, Sonnenunergang, Staub. Leider aber kriecht man hier etwas und es schleppt sich alles von Song zu Song, was den Hörer deshalb nicht wirklich schwungvoll aus dem Schaukelstuhl katapultiert. Eine schöne Stimme und ebenso feine Stimmung machen dieses Album zwar zu einer runden Sache, aber es will am Ende des Tages nicht vollends fesseln. Zu sehr plätschert diese Mischung aus Country, Pop und Folk nebenher und am Lauschenden vorbei. Counting Crows, Dave Matthews, Kristofer Aström, Neil Young - von all diesen schönen Einflüssen hört man auf „Dust Bowl Revival“ hier und da mal. Leider ist das Gesamtbild dieser Platte aber nicht so stark wie jene Referenzen versprechen. Das Label Arctic Rodeo Recordings legt mit seiner zweiten Veröffentlichung etwas schwächer nach als es gestartet ist. Mit dem zauberhaften Debüt von Ian Love haben die Hamburger die Messlatte aber auch wahrlich hoch gelegt. Man kann deshalb nach wie vor gespannt sein, was die folgenden Releases mit sich bringen. (bb)

Download & Stream: 

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