Days of Abandon

The Pains Of Being Pure At Heart - Days of Abandon

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Twee-Pop Revisited

Stimmungsaufheller ohne Nebenwirkung gefällig? Da hätten wir was im Angebot: Die New Yorker Band The Pains of Being Pure At Heart lässt mit ihrem neuen Album "Days of Abandon" die Sonne aufgehen...

Auch wenn die Combo um Sängerin und Gitarristin Kip Berman behauptet, keine Twee-Pop- oder Post-Shoegaze-Band zu sein, sind The Pains of Being Pure At Heart natürlich genau das:
nach dem dunkler getönten, an The Jesus and Mary Chain und Velvet Underground gemahnenden Album "Belong"  von 2011 klingt die neue Platte "Days of Abandon", als hätten die MusikerInnen im Studio zuerst mal alle Fenster aufgerissen, um die Frühlingssonne hineinzulassen.

The Pains of Being Pure At Heart - "Simple and Sure"

Dabei stand die Produktion zunächst unter keinem guten Stern: Sängerin Peggy Wang verließ die Band, um sich ihrer Tätigkeit als Redakteurin des Online-Magazins BuzzFeed zu widmen. Der Verlust schmerzt natürlich (und spiegelt sich auch in den teilweise wehmütigen, bittersüßen Texten), aber Kip Berman füllt die Rolle der alleinigen weiblichen Stimme bestens aus.

Die Musik baut auf den jubilierenden Gitarrenläufen Bermans und Connor Hanwicks auf und klingt unverhohlen retro: Bei  "Coral and Gold" oder "Eurydice" kann man Versatzstücke aus The Cure-Songs (den lebhafteren freilich) heraushören; auch Gitarrenpop-Bands wie The Wedding Present, The Bodines, die ihre Hochzeiten in den mittleren bis späten 1980ern hatten, standen Pate. Mit den Stars teilen The Pains of Being Pure At Heart das Händchen für eingängige Melodien und upliftende Refrains.

Trotz personeller Einbußen gelingt TPOBPAH ein zeitgemäßes Update des Achtziger-Twee-Sounds - Ringelshirts und Doc Martens als Konzertoutfit sind Pflicht!

Video: The Pains Of Being Pure At Heart - "Until the Sun Explodes"

 

The Pains of Being Pure At Heart live:

19.6.2014 München, Stromlinienclub

20.6.2014 Berlin, Magnet Club

21.6.2014 Frankfurt, ZOOM

22.6.2014 Münster, Gleis 22

24.6.2014 Hamburg, Knust

25.6.2014 Köln, Luxor

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