All Things, Forests

Palomar - All Things, Forests

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Mehr als süße Harmonien
Es gibt Musikstile, die es in Deutschland schwer haben. Twee-Pop zum Beispiel. Die New Yorker Band Palomar gehört grob in dieses Genre, klingt auf "All Things, Forests" aber so frisch, dass dem Erfolg auch hierzulande nichts im Weg stehen sollte.

Das Quartett aus Brooklyn legt mit "All Things, Forests" ihr mittlerweile viertes Album vor. Klang der Vierer auf den ersten Outputs noch nach klassischem Twee-Pop, nach federleichtem Gitarren-Indie in der Tradition von Talulah Gosh, Heavenly oder der Softies, so hat man auf dem neuen Longplayer sein Spektrum behutsam erweitert. So findet sich mit Chören, einer Ukulele oder gelegentlichen Keyboard-Einsprengseln Abwechslung im weiterhin dominanten Gitarren-Sound. Im Mittelpunkt bleibt stets die tragende Stimme von Rachel Warren, die mal rockig mal sanft verführend daherkommt. Überhaupt scheint Abwechslung die Hauptstärke dieser Platte zu sein. Die Koordinaten liegen zwischen perlendem, lieblichem Indie-Pop wie im Opener "Bury Me Closer", der an Essex Green oder Tilly And The Wall denken läßt und einem Rocker wie der Download-Single "Our Haunt". Die erinnert in all ihrer düsteren treibenden Dynamik gar an die besseren Tage der spanischen Indie-Heroen Dover. Kraftvoll, fesselnd und unglaublich catchy. (Carsten Wilhelm)
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