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Epiphanie

Para One - Epiphanie

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Nouvelle Vague of French Techno

Ein Typ in Skianorak und Stirnband auf dem Cover, Tracks mit sprechenden Titeln wie "Piste Bleue" oder "Ski Lesson Blues": ist das der neuste Apres-Ski-Trend? Gibt’s statt DJ Ötzi jetzt tighte Elektronik zum Jagertee?

Fragen, die sich schon nach einem kurzen Blick auf den Werdegang von Jean-Baptiste de Laubier aka Para One erledigt haben dürften. Nach mehreren HipHop und Reggae-Releases begann Para One 2003 mit der fränzösischen HipHop-Band TTC eifrig an der Auflösung jeglicher Grenzen zwischen Elektronik, Rap und Dancefloor zu arbeiten. Zwei exzellente Alben hat Para One mit TTC für Big Dada abgeliefert, bevor er jetzt mit seinem ersten Soloalbum nachlegt. Auf "Epiphanie" treibt er ein buntes Spiel mit den Erwartungen, französischer Filterhouse geht jedenfalls anders. Stattdessen klingt Para One mal wie Jean-Michel Jarre, mal wie Daft Punk, bevor sie wie Eiffel 65 klangen, räubert mit den Kumpels von TTC am Mikrophon in den abseitigsten Schattierungen des HipHop oder wedelt ganz elegant über die "Piste Bleue". Der Epiphanie-Megamix, den es als Download auf Para Ones-Website gibt, verdichtet die gesamte Referenzhölle dieses Albums auf knapp sechseinhalb Minuten und lässt einen fast sprachlos zurück. Aber das haben Erscheinungen ja so an sich … (fs)

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