Impassive Skies

Patrick Pulsinger - Impassive Skies

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
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sehr schön
herausragend
Wiener Vitalität

Patrick Pulsinger ist schon so lange dabei, dass man vergisst, dass er einst aus dem anhaltinischen Weißenfels nach Wien gekommen ist. Längst subsumiert man ihn unter den Urvätern des typischen Wiener Sound. Dabei gilt sein Interesse keineswegs Downbeat.

Wenn Kruder & Dorfmeister Dub sind, dann ist Patrick Pulsinger Techno. Sein gemeinsam mit Erdem Tunakan aus der Taufe gehobenes Label „Cheap Records“ glänzte mit technoidem Sound statt Wiener Kaffeehaus-Melange. Pulsingers Label ist inzwischen ebenso Geschichte wie der Hype um elektronische Musik aus Wien, ein guter Nährboden, um das eigene Image gerade zu rücken.

„Boredom is a deadly sin“ singt Teresa Rotschopf in „A to Z“ und bringt damit Pulsingers Verhältnis zu Techno zum Ausdruck. Pulsinger liebt den Stil-Mischmasch, deshalb hat er Leute wie Franz Hautzinger, Christian Fennesz oder Sebastian Niessen von SND ins Studio eingeladen. So pumpt er Techno mit einer ordentlichen Ladung Jazz auf. Pulsinger befindet sich in der komfortablen Lage, nach fast 20 Jahren als Produzent keinen Ansprüchen mehr gerecht werden zu müssen und nur noch sich selbst verantwortlich zu sein. Trotzdem ist die Vitalität seiner „Impassive Skies“ keine Selbstverständlichkeit, Gemütlichkeit mag Pulsinger nämlich nicht.

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