Album

Sibelius: Symphony No. 2 & Karelia-Suite

Pietari Inkinen - Sibelius: Symphony No. 2 & Karelia-Suite

Label: 
Komponist: 
Jean Sibelius
Dirigent: 
Pietari Inkinen
Ensemble: 
New Zealand Symphony Orchestra
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Der Nach-Romantiker

Auch wenn er am Übergang zur Moderne gewirkt hat – tonal und in gewissem Sinne auch romantisch ins seiner Klanggebung ist der finnische Komponist Jean Sibelius wärend seiner gesamten Karriere als Komponist geblieben. Mit seiner Symphonie Nr. 2 schuf er in den Jahren 1900-1902 eines der bedeutendsten Schlusswerke der Romantik.

Jean Sibelius (1865-1957) hat bezeichnenderweise fast drei Jahrzehnte vor seinem Tod, im Jahr 1929, seine Komponistenlaufbahn beendet. Gut möglich, dass sich dieser bereits zu Lebzeiten mythologisierte Charkter in seiner Zeit nicht mehr zuhause gefühlt hat. Gut möglich auch, dass ihm die tonale Musik auskomponiert vorkam, er aber der Art künstlerischen Weges, den viele Komponisten im Nachgang Mahlers und Schönbergs einschlugen, nichts abgewinnen konnte.

Fünf, bzw. zehn Jahre nach den letzten Symphonien Anton Bruckners und Peter Tschaikowskys bot Sibelius mit seinen Symphonien Nr. 2 (und 3) noch einmal alles auf, was die musikalische Spätromantik auszeichnet. Komplexe, teils kathedralenhafte Strukturen und wunderschöne, pathetisch aufgeladene Melodik – eingebunden in einen Stil, der, bei aller Emotionalität und Zerklüftetheit, fest auf dem von Bach bis Beethoven errichteten Fundament steht.

Im zuende gehenden Jahr 2011 komplettierten der aufstrebende finnische Dirigent Pietari Inkinen und das von ihm geleitete New Zealand Symphony Orchestra auf Naxos ihren zurecht sehr hoch eingeschätzten Zyklus sämtlicher Sibelius-Symphonien. Mit den Symphonien Nr. 6 & 7 erschienen zuletzt Sibelius’ herausfordernd schroffe Spätwerke, mit der Symphonie Nr. 2 allerdings auch sein wohl schönstes und wichtigstes symphonisches Werk. Damit sind im Tonspion jetzt die Sibelius-Symphonien Nr. 2, 3 & 5 sowie sein Violinkonzert vertreten – und damit die Quintessenz des Schaffens eines der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts.

1 CD, ca. 62 Minuten

Alben

Sibelius: Symphonies Nos. 4 and 5

Pietari Inkinen - Sibelius: Symphonies Nos. 4 and 5

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Sibelius’ Fünfte
Spricht man von „Der Fünften“, dann ist normalerweise natürlich die fünfte Symphonie von Beethoven gemeint. Dem Grundgestus der Musik wie auch dem heroischen Ausdruck nach weist die mehr als hundert Jahre später entstandene, nachromantische Symponie Nr. 5 des finnischen Komponisten Jean Sibelius zahlreiche Parallelen zu diesem Überwerk auf.
Sibelius: Symphonies Nos. 1 and 3

Pietari Inkinen - Sibelius: Symphonies Nos. 1 and 3

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Nordische Wintermelancholie
Keines anderen Komponisten Musik klingt wie der Nach-Romantiker Jean Sibelius. Unsere Vorstellung von Sibelius’ Symphonie Nr. 3 bietet nun die Gelegenheit, einen der schönsten orchestralen Sätze des 20. Jahrhunderts kennen zu lernen.

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