Album

Connections

Pole - Connections

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Byelorussian Connection

20 Jahre nach dem Mauerfall erscheint Weißrussland nach wie vor weiter entfernt zu sein als die USA. Dass man musikalisch mit Minsk aber auf einem Breitengrad liegt, beweist "Connections".

2007 fand in der weißrussischen Hauptstadt Minsk erstmalig das "Unsound"-Festival statt. Neben anderen Acts war auch Stefan Betke alias Pole vor Ort und vom Vibe der weißrussischen Szene  begeistert. Verbindungen wurden geknüpft, ein Netzwerk entstand und als Betke und ein paar Kollegen im Herbst 2008 erneut nach Minsk reisten, um Workshops abzuhalten, entstanden die Tracks der "Connections"-Compilation.

Weißrussische Acts wie Pavel Ambiont schraubten dafür mit Pinch an düsterem Dubstep, oder ließen wie I/dex mit Pole die Boxen knistern. Weitere Beiträge stammen von Jacek Sinkiewicz und Arciom Kavaleuski oder The Vulva String Quartet. Die "Connections" zwischen den beteiligten Künstlern zeitigen dabei nicht immer großartige Ergebnisse, die Qualität der Tracks ist schwankend. Der Promotion-Effekt für die weißrussischen Künstler dürfte aber nicht unerheblich sein. Zumal es die komplette Compilation als kostenlosen Download auf der Website von Scape gibt.

Tracklisting


1. Pinch Meets Pavel Ambiont - "Poison / Remedy"
2. I/Dex vs Pole - "Minsk"
3. The National Fanfare of Kadebostany - "Untitled"
4. MILF meets Minorscene - "Constans (white jack dub)"
5. Jacek Sienkiewicz & Arciom Kavaleuski feat. Minorscene - "Alfabet"
6. Kassian Troyer - "Plant Shift"
7. Buben vs Herman Muntzing - "Counterbalance"
8. The Vulva String Quartet - "Live at Café Planeta"

Alben

Round Black Ghosts

Pole - Round Black Ghosts

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Auf der Dubstep-Autobahn
Drei Alben lang reizte Stefan Betke die Möglichkeiten seines defekten Waldorf 4 Pole Filters aus, dann waren die Maschine und alle ihre Knackser und Knickser auserzählt. Stattdessen experimentiert er nun mit HipHop oder lässt sich von Dubstep inspirieren.
Steingarten Remixe

Pole - Steingarten Remixe

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Auf neuen Wegen durch bekanntes Terrain
Remix-Alben sind eine langweilige Sache. Berufs-Remixer verdienen sich ein finanzielles Zubrot damit, möglichst wenig vom Ausgangsmaterial übrig zulassen und alles auf Dancefloor-Tauglichkeit zu bürsten. Ausnahmen sind dabei selten, aber möglich. Wie diese hier.
Steingarten

Pole - Steingarten

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Status Quo von Electronica
Anfangs setzte auch die Gestaltung der Pole-Platten auf Minimalismus – monogrome Cover für kleinteilige Electronica-Dub-Tracks. Anno 2007 herrscht der totale Prunk: Schloss Neuschwanstein und kompakte Tracks von abstrakter Schönheit.
Pole

Pole - Pole

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Die deutsche Hip-Hop & Dub-Sensation
Pole war eigentlich mit seiner Dub-Trilogie „Blau-Rot-Gelb“ fast am kreativen Ende und hat mit seinem selbstbetitelten aktuellen Album für eine der Überraschungen des Jahres gesorgt.

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