Round Black Ghosts

Pole - Round Black Ghosts

Label: 
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herausragend
Auf der Dubstep-Autobahn
Drei Alben lang reizte Stefan Betke die Möglichkeiten seines defekten Waldorf 4 Pole Filters aus, dann waren die Maschine und alle ihre Knackser und Knickser auserzählt. Stattdessen experimentiert er nun mit HipHop oder lässt sich von Dubstep inspirieren.

Dieser Tage veröffentlicht Scape, Betkes Label, seine ersten drei Alben erneut in einer schön aufgemachten CD-Box. Damals wie heute steht der Bass im Mittelpunkt von Betkes Musik. Statt sich vom alten Namen zu distanzieren und ihn genauso wie den namensgebenden Filter zu Grabe zu tragen, hat Betke seinen Sound stetig weiterentwickelt, ist Experimente eingegangen, um immer wieder beim Bass anzukommen.

In letzter Zeit ist es vor allem Dubstep, der Betke inspiriert und reizt. Schon auf der Remixsammlung seines aktuellen Albums "Steingarten" sorgten Dubstep-Produzenten wie Shackelton und Peverelist für die Höhepunkte. Naheliegend, dass Betke die dafür geknüpften Verbindungen intensiviert hat und mit "Round Black Ghosts" eine Dubstep-Compilation auf Scape veröffentlicht. Neben Peverelist und einem eigenen Pole-Track finden sich darauf auch Pinch und der momentan heiß gehandelte Niederländer Dave Huismans alias 2562.

"Round Black Ghosts" ist ein gelungener Einstieg ins Dubstepland, der allerdings auf einer ziemlich breiten Umgehungsstraße all die Schlaglöcher und Untiefen umfährt, die dank Horrorbässen und kalt klirrenden Beats im Dubstep lauern können. Schlag nach bei Shackelton!

Florian Schneider / Tonspion.de
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