Album

Pool

Porches - Pool

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Und...Blup.

Mit "Pool" bringt Aaron Maine a.k.a. Porches endlich wieder ein Album unter die musikbegeisterten Massen. Und Begeisterung ist genau die richtige Reaktion.

Bei vielen Alben ist der Name Programm und hält schon eine erste Ahnung bereit, in welche Richtung sich die Songs möglicherweise bewegen. Porches ist hierfür ein Paradebeispiel.

Es plätschert - im positivsten aller Sinne - es ist unaufgeregt und trifft genau deshalb den richtigen Ton. Leichte Popmelodien, der zurückhaltende Gesang Maines - das ist so relaxed, dass man das chlorversetzte Wasser eines Swimmingpools beinahe riechen könnte.

Dabei entstand das Album fast ausschließlich in den heimischen vier Wänden des New Yorkers. Wahrscheinlich ohne Swimmingpool, aber dafür mit ganz viel Fingerspitzengefühl, Sinnlichkeit und, man möchte es seiner Rechtmäßigkeit wegen so nennen, ner Menge Swag.

Der bluesige Gitarreneinsatz auf "Underwater", der wunderbare Basseinsatz zum Ende von "Mood", das kleine Klarinettensolo auf "Shaver" und der unaufdringliche Einsatz herrlicher, teils wabernder Synth-Klänge - in sich könnte es nicht stimmiger sein. Alles hat seinen, wenn auch kleinen, so doch genau richtigen Platz. Da klopfen bei einigen Songs (siehe "Glow") auch gern mal die 80er-Jahre ans Ohr. Dezent, aber durchaus hörbar.

"Don't Wake Me Up For Dinner" und von "Slow Motion" singt Maine auf "Pool". Da kann man nur wissend zustimmen und sich einer angenehmen Melancholie hingeben. Also: Pool/Wanne voll laufen lassen und treiben lassen.

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