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Words With Destiny

The Prosecution - Words With Destiny

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Ska-Core mit Botschaft

Für ihr neues Album haben The Prosecution zwölf schmissige Skacore-Hymnen aufgenommen, die einfach Spaß machen.

„Words With Destiny“ ist das dritte Album der achtköpfigen Skacore-Band aus dem bayrischen Abensberg, auf dem The Prosecution über jede (musikalische) Grenze schreiten, die sich ihnen aufzeigt. Denn während die Band auch vor Metal-infizierten Riffs und unpeinlichen Bläsern nicht zurückschreckt, kippt Sänger Simon Bernhardt immer wieder vom Klargesang in raues Geschrei und erzählt von Flüchtlingspolitik und Feierlust, Menschenrechten und Party-Exzessen und Planlosigkeit und Alltagsproblematik.

The Prosecution übernehmen nämlich Verantwortung, ohne zu verkrampfen und den Spaß im Leben zu verlieren – und stehen auch im Kampf für ein friedliches Miteinander und gegen Ausgrenzung und Verzweiflung nicht alleine da. Im schmissigen Opener „A New Sensation“ wird die Band von Chris#2 von Anti-Flag als Gastsänger unterstützt, vier Songs später kommt im gut gelaunten „Broken Wings“ mit Pia Zeitzler auch eine befreundete Musikerin von nebenan zu Wort.

Dazwischen und danach schafft die politisch engagierte Band den Spagat zwischen ernsten und düsteren Texten und ausgelassenen und lebhaften Melodien. Im energischen „The Last Shot“ geht es beispielsweise um einen Heroinjunkie, der letztendlich an seiner Sucht zerbricht: „The pricks they hurt my head it spins/ I’m falling down/ Breathing in the dort last shot/ I take my last shot“. Das steht dem Album gut, und wer mit schwungvollem, druckvoll produziertem Ska-Core etwas anfangen kann, macht mit „Words With Destiny“ nichts falsch.

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