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Music From The Eastblock Jungles Pt. 1

Proxy - Music From The Eastblock Jungles Pt. 1

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
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herausragend
Electroangst

Es hätten auch die Scorpions sein können. Doch Evgeny Pozharnov hatte 1997 bei einem Konzert von The Prodigy auf dem Roten Platz sein Aha-Erlebnis. Seinen englischen Vorbildern wollte er als Proxy musikalisch nacheifern, aber mit dem Enthusiasmus und der Naivität der Jugend gesegnet, lässt er seine Vorbilder in jeder Hinsicht hinter sich.

„Music From The Eastblock Jungle“ ist ein Doppelalbum. Gleich auf 23 Tracks breitet Pozharnov seine Vision von Clubmusik aus. Hart, laut, schnell, mit Anleihen bei Jungle, Acid, Techno und Dubstep knarzt sich Proxy mit der Unerbittlichkeit sibirischer Winter in die Herzen der Generation ADHS. Fein ziselierte Arrangements, synkopierte Beats oder überraschende Breaks sind nicht Proxys Sache, eher druff, druff, druff!

Unterlegt mit einer Atmosphäre, die wie eine Mischung aus Marilyn Manson Videos und „Die Klapperschlange“ rüberkommt, ist „Music From The Eastblock“ die reine „Electroangst“ für alle von Selbstzweifeln geplagten Teenager. Das weiß man auch als alter Sack, der noch den „Wind of Change“ über den roten Platz pfeifen hörte, aus purem Eskapismus zu schätzen. Proxy, das ist wie Slayer hören: Nicht jeden Tag, aber dafür richtig laut!

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