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Fear Of God II: Let Us Pray

Pusha T - Fear Of God II: Let Us Pray

Redaktionswertung: 
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Pusherman

The Clipse pausieren bis auf weiteres, Malice und Pusha T kümmern sich um ihre Solokarrieren. Mit „Fear Of God 2“ kommt Pusha T als erstes mit einem Album raus, eine furchteinflößende Lektion in Größenwahn.

Man muss nicht lange herum reden: „Til The Casket Drops“ war das bis dato schwächste Album von The Clipse. Was für den Nachfolger des großartigen „Hell Hath No Fury“ möglich gewesen wäre, zeigt Pusha T mit seinem Soloalbum „Fear Of God 2“. „Tue Gutes und spricht darüber“ heißt eine alte PR-Weisheit, auf US-amerikanischen Hip-Hop gemünzt, lautet die Maßgabe schon lange: „Mach Geld und sprich darüber!“ Pusha T hat mit den letzten Clipse-Alben mehr verdient, als er an den Corners seiner Heimatstadt Norfolk je hätte verdienen können. Gemischt mit Cognac, Champagner und tonnenweise Kokain ergibt das eine gefährliche Mischung zwischen Größenwahn und Genialität.

Zu entschlackten Beats, die man am besten über das Soundsystem eines Lowriders hört, breitet Pusha T seine Weltsicht aus, eine krude Mixtur aus Gottesfurcht und „größer als Gott“-Gefühl. Auf den Punkt gebracht in „What Dreams Are Made Of“, verdichtet in einem Sample von Wrestling-Superstar Ric Flair. Unterstützt wird Pusha T mit Beats von Pharell Williams und Bangladesh, auf denen er in seinem gedrosselten Furor selbst hochkarätige Gäste aussticht. Weder Kanye West, Tyler The Creator oder 50 Cent können sich gegen die schneidenden Raps von Pusha T behaupten.

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