Album

Yessir Whatever

Quasimoto - Yessir Whatever

Redaktionswertung: 
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Unverschämt verwirrend

Madlib ist ein Getriebener. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass der Produzent, Beatsmith und Rapper ein Album veröffentlicht. Unglaublich, dass „Yessir Whatever“ erst das dritte Album seines Alter Egos Quasimoto sein soll. Zwischen unverschämten Raps und bekifften Beats blitzt auch hier das Genie des Otis Jackson Jr. hervor.

Unter ungefähr zwanzig verschiedenen Pseudonymen hat Madlib in seiner Karriere veröffentlicht, aber kein anderes Alter Ego hält die Rap-Welt so in Bann wie Quasimoto, der puschelige Bär mit dem Backstein in der Hand. Wer wissen will, wie groß „Lord Quas“ Einfluss ist, fragt am besten Marteria, wie aus ihm Marsimoto wurde.

Quasimoto - Planned Attack

„Yessir Whatever“, passender könnte der Titel für Quasimotos dritten Auftritt nicht sein. Es ist ja nicht so, dass Madlib viele Gedanken darauf verschwendet, was derzeit im Rap en vogue ist, oder seine Beats überhaupt zum Rappen taugen, aber mehr „I don't give a fuck“-Haltung wie im Fall von Quasimoto geht kaum. Die Grenzen zwischen Hörspiel, Mixtape und Album sind auf „Yessir Whatever“ mal wieder fließend, das dürfte daran liegen, dass die Songs des Albums über einen Zeitraum von zwölf Jahren entstanden sind. Trotzdem geht „Yessir Whatever“ als vollwertiges Album durch, dass Madlib-Jünger ungefragt kaufen werden. Für alle anderen wird es höchste Zeit sich mit einem der genialsten und am wenigsten angepassten Köpfe des Hip Hop auseinander zu setzen.

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