Album

Juxtaposition

Radian - Juxtaposition

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Aus dem Hirn ins Hirn

Eine Ösiformation auf dem legendären Thrill Jockey Label. Mit ihrem mittlerweile dritten Album sind sie nun soundmäßig völlig im John McEntire Universum angelangt.

Elektro-Jazz fiel mir lange Zeit bei Thrill Jockey ein, nicht weil alles so jazzy ist, sondern weil bei vielen ihrer Bands der Wiederholungsfaktor so gering wie möglich gehalten wird, offene Songtrukturen und so. Gut, vielleicht ist das eine zu weit ausufernde Beschreibung der Labelphilosophie, oder vielleicht ist es sogar falsch. Wahrscheinlich sogar. Vielmehr bot das "Label des Postrocks" seinen Bands schon immer eine Projektionsfläche für das, worauf sie einfach Lust hatten. So auch Radian. Ein Trio in Bass - Schlagzeug - Gitarre - Standardbesetzung und doch so anders. Ihr Ziel ist es, Audiowege aus dem "grauen" Rock, vielleicht sogar dem "Postrock" zu finden. Ausgangspunkt ist dabei das Nichts. Und im Nichts wird der Synthie programmiert, eigenständig zu sein, ein Wegbegleiter, mit offenen Magic Eyes, er wird zum Improvisieren gebracht und verschmilzt so seltsam anders mit den traditionellen Instrumenten. "Shift" ist ein kleiner Appetizer für eine schwer verdauliche Reise.

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