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Klang

The Rakes - Klang

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Berliner Leitmotive

Im Sommer letzten Jahres haben die Briten ein bisschen Urlaub gemacht. Das Ergebnis ist eine Art Konzeptalbum, das gar nicht danach klingt.

Für ungefähr gerade mal zwei Wochen haben sich Alan Donohoe & Co. in einem Berliner Studio - das früher mal das DDR-Rundfunkhaus war - eingeschlossen, um ihr drittes Album einzuspielen. Warum ausgerechnet Berlin? Natürlich waren sie sich der Berliner Pop-Vergangenheit  à la Bowie und Iggy bewusst, aber ausschlaggebend war nach eigener Aussage eher der Umstand, dass man die Stadt während einiger Aufenthalte schätzen gelernt hat. Also lagen der Entscheidung eher touristische Motive zugrunde.

Aber die Stadt hat künstlerisch abgefärbt, nicht nur was den deutschen Titel des Albums betrifft, sondern auch textlich: die Band hat ein paar schöne Sommertage in Berlin verbracht, singt vom Bezirk Friedrichshain und von lärmenden Punks und türkischen Cafés. Und man hat den Eindruck, als hätten sie all diese Eindrücke umgehend im Studio umgesetzt. In der Tat, das Album hat Live-Charakter, die Songs scheinen spontan eingespielt, ohne große Post-Produktion.

Eine Leistung ist es, dass die Entstehung nicht nach gewolltem Konzept klingt, sondern man ist sich seinem nervösen, irgendwie dann doch typisch-britischen New-Rock-Sound verbunden geblieben.

Jan Schimmang / tonspion.de

Alben

Ten New Messages

The Rakes - Ten New Messages

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Alle guten Dinge sind zwei
Jetzt ist ihre Zeit endlich gekommen. Nach ihrem Debüt von 2004, einem Kritikerliebing, der im Franz-Ferdinand-Wahnsinn dennoch etwas unterging, können die Rakes in diesem Jahr die Prime-Time des Brit-Rocks für sich beanspruchen.

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