Kite Vs. Obelisk

Ral Partha Vogelbacher - Kite Vs. Obelisk

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
San Franciso füllt Lücken

So herrlich ungelenk der Bandname, so schön holpernd die Musik dazu. Ral Partha Vogelbacher geben Einstand in Europa - mit einem vielseitig talentierten Album, das nicht zuletzt Pavementvermissern gefallen wird.

"Kite Vs. Obelisk" erzählt Geschichten und malt Bilder, macht Slackergeräusche und verkleidet sich als Folkalbum. Im Zentrum des ganzen steht Chadwick Bidwell, der Ideen und Gesichtern Liedform gibt. Steuereintreiber, Drachen, Soldaten, Rückkopplungen und Fahrräder stolpern durch das Universum von Ral Partha Vogelbacher. Musikalisch ist das ganze mal legitimer Nachfolger von Pavements "Terror Twilight", mal betrunkener Walzer, mal Schlafzimmerskizze, mal unaufdringlich schöne Popmusik. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass RPV mit "Kite Vs. Obelisk" Hypereuphorie auslösen werden, aber ein bisschen freundliche Begeisterung werden sich die wenigsten verkneifen können. (sc)

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