Whoo! Alright-Yeah ... Uh Huh (Remix 12")

The Rapture - Whoo! Alright-Yeah ... Uh Huh (Remix 12")

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Was braucht man heutzutage als clubaffine Indieband, um endgültig im Club ernst genommen zu werden? Heiße Remixe und ein eigenes Label. Gute Remixer hatten The Rapture schon in der Vergangenheit, "Throne Of Blood" heißt das bisher fehlende Label.

Die erste Veröffentlichung auf dem Label der New Yorker ist eine Maxi mit Remixen von "Whoo! Alright Yeah ... Uh Huh". "Dirty Bird" Claude von Stroke fährt für seinen "Vocal Pantydropper Mix" auf der B-Seite das Tempo etwas runter und kann mit einer stoischen Oldschool-Bassline punkten. Ein paar Handclapps in Tateinheit mit den durchdrehenden "Yeahs" und "Whoos" reichen für genügend Euphorie im Club. Simian Mobile Disco wurden für die A-Seite gebucht. Wie praktisch, scheinen die beiden im Moment eh ständig im Studio zu sitzen. Neben den Arbeiten an ihrem Album haben die beiden auch die neuste Ausgabe der Mix-CD-Serie "Suck My Deck" gemixt. Ihr Remix für The Rapture vertraut auf die bewährte SMD-Formel: Was in weiten Kreisen der elektronischen Musik längst auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet ist, scheint für die beiden Briten besonders reizvoll. Angespornt vom Forscherdrang ihrer Indievergangenheit wird voller Enthusiasmus und ohne Vorbehalt an der 303 und der 909 geschraubt. Die Beats scheppern gerne ein bisschen zu fett um die Hüften aus der Blechdose. Ein guter Effekt geht SMD ganz klar vor Eleganz! Aber was hilft es einem, wenn die Eckensteher im Club anerkennend mit dem Kopf wackeln, während die ganzen heißen Girls gelangweilt einen Drink ordern? Eben! (fs)

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