Remute

Remute - Remute

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Denis Karimani ist kaum 22 Jahre alt und doch kein Neuling mehr. „Remute“ ist schon sein zweites Album. Dazu kommen etliche Maxis für Labels wie Areal, Kompakt, Dial oder Traum/Trapez. Soviel Produktivität in Ehren, aber stimmt die Qualität?

Sie stimmt! Und wie! Was der Hamburger auf seinem Debüt für Ladomat abliefert, ist eines der abwechslungsreichsten Electronic-Alben der letzten Zeit. Obwohl Remute sich auf dem Dancefloor sichtlich wohl fühlt, würden seine Tracks nie das spielerische Vergnügen am Ausprobieren zugunsten kühler Funktionalität aufgeben. Mit großer Lässigkeit zappt sich Karimani durch die Genres. Meint man es bei „Emigrate To The Moon“ noch mit einem luftigen Housealbum zu tun zu haben, wird man im nächsten Moment schon durch einen Elektrotrack überrascht, der sogar I-F gut zu Gesicht stehen dürfte. Und so geht es munter weiter! Remute hat überhaupt keine Lust seine Ideen in eine bestimmte Richtung zu kanalisieren. Wieso auch? Schließlich herrscht im Moment in den Clubs „Anything Goes“: da kann ein Track wie „Please Say Something“ vom Techhouse-Rocker schon mal zum Elektrofeger mutieren, der dann wieder in seine Einzelteile zerfällt, kompromisslos durch den Schredder gejagt wird, nur um sich dann zu ungeahnten, ja fast schon upliftenden Höhen aufzuschwingen. Groß. Genauso groß wie „5000 Euro“. Ein straight rockender Knarzer, der die Schnittmenge aus Egoexpress „Knartz IV“ und DJ Kozes Humor einfängt. Wie schön, dass gerade dieser Track zum Download freigegeben wurde! (fs)

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