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Rivers That Run for a Sea That Is Gone

Reptile Youth - Rivers That Run for a Sea That Is Gone

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Musikalisch explizit

Sex sells! Nach dieser Maßgabe handelten Reptile Youth rund um ihr Debütalbum von 2012. Der Nachfolger versucht musikalisch aufzufallen. Reptile Youth vermengen darauf Disco-Beats, Folkrock und Punkriffs zu einer skandinavisch kühlen Pop-Farce.

Ihr Debüt „Reptile Youth“ bewarben die beiden Dänen Mads Damsgaard Kristiansen und Esben Valloe aggressiv – mit viel nackter Haut und Videos, die in den USA als „NSFW“ klassifiziert wurden. Das Album fiel dagegen ab, wirkte glatt, austauschbar und ließ fast alles vermissen, was die Liveshows von Reptile Youth auszeichnet. „Rivers That Run For A Sea That Is Gone“ dreht den Spieß um. Visuell gibt man sich zurückhaltend, dafür knacken die Songs deutlich mehr mit den Gelenken.

Reptile Youth - Rivers That Run For A Sea That Is Gone (Albumstream)

Auf dem Debüt lebten die Songs von Reptile Youth von der Reibung zwischen Oberfläche und Inhalt, bei „RTRFASTIG“ ist beides stärker in Identität. Reibung entsteht vor allem durch die deutlich zupackendere Art, zum Beispiel des Titelsongs. Mit allen Mitteln auffallen zu müssen, haben Reptile Youth mit „RTRFASTIG“ nicht mehr nötig, sie werden lieber musikalisch explizit!

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