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The Execution Of All Things

Rilo Kiley - The Execution Of All Things

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Popmusikschönheit mit schmutzigen Wörtern

Popmusik, angenehm traurig. Viel zu unaufdringlich, um Geschichte zu schreiben. Viel zu schön, um unspektakulär zu sein. Rilo Kiley sind großes Songwriting, behutsame Arrangements und Gesang aus Honig.

Jenny Lewis kann Schimpfwörterlexika heruntersingen, man fühlt sich trotzdem gut aufgehoben. Rilo Kiley sind leider nicht fröhlich genug, um die süßeste und harmloseste Band der Welt zu werden. Dennoch: großartig und schlichtweg schön. Und mehr: Mike Mogis, Hausproduzent von Saddle Creek Records und prägendes Bright Eyes-Mitglied, liefert mit der Arbeit an „The Execution Of All Things“ ein Produzentenmeisterstück ab. Immer knapp an der Studioperfektion vorbei, doch nie rau genug für einen Indieschepperanstrich, der so gar nicht zum Arrangementsanftmut passen würde. Rilo Kiley sind eine der wenigen Bands, die nicht aus der Saddle Creek-Omaha-Freundeskreis-Connection stammen. Dennoch passen sie hervorragend zu diesem Label, vereinigen sie in sich doch viele der Dinge, die man am Labelrepertoire zu lieben gelernt hat. Das Gute schickt sich an, komplett zu Saddle Creek zu ziehen. (sc)

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POPMAT.TV - Rilo Kiley

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Gut aufgelegt mit Rilo Kiley

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